Gewaltfreie Kommunikation

nach Dr. Marshall B. Rosenberg


Ausgehend der Erkenntnisse der humanistischen Psychologie von Carl Rogers setzte sich Rosenberg in den 60er Jahren in den USA mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung auseinander und verhalf so, "die Rassentrennung in Schulen und Institutionen auf friedvollem Wege rückgängig zu machen", (M.B. Rosenberg).

Als Symbole der Gewaltfreien Kommunikation verwendet Rosenberg

  • die Giraffe, die mit ihrem großen Herzen alles überblickt, immer in Kontakt mir ihren Bedürfnissen und Gefühlen ist und stets versucht auch diese von ihrem Gegenüber herauszufinden und somit eine Verbindung mit ihm eingeht. Sie übernimmt Verantwortung für ihr Verhalten, bewertet Informationen nach einen eigenen Wertemaßstab (wie ihr Bedürfnis erfüllt werden kann) und überlegt sich eine Strategie, wenn dies nicht funktioniert.
  • der Wolf, der mit Interpretationen, Analysen und Bewertungen die Denkweise "gut" oder "schlecht", "richtig" oder "falsch" annimmt, verknüpft somit auch gleich den jeweiligen Kommunikationspartner als negativ und assoziert schnell "du bist schlecht"/ "ich bin schlecht". Das führt dazu, dass er sich ärgert, schuldig, depressiv oder schamhaft fühlt, was schnell zu Konflikten, Angriffen, Verteidigungen, Be- und Entschuldigungen führt.

In meiner Praxis wende ich die Gewaltfreie Kommunikation als Hilfsmittel und Ergänzung zu meiner Arbeit an, um dem Patienten eine bestmögliche Therapie zu gewährleisten und Ihm das Gefühl des "Verstanden werdens" zu vermitteln.